Der Verkauf von 18 fertiggestellten Resi4Rent-Wohnprojekten an Vantage Development, Teil der TAG Immobilien Group, wurde abgeschlossen und markiert damit die größte jemals verzeichnete Transaktion im institutionellen Private Rented Sector (PRS) in Polen. Das Portfolio umfasst 5.322 Wohneinheiten in Warschau, Krakau, Wrocław, Gdańsk, Łódź und Poznań. Die Veräußerung erfolgte nach Erhalt der uneingeschränkten Genehmigung durch die polnische Wettbewerbsbehörde.
Mit einem Transaktionswert von über 2,437 Mrd. PLN, entsprechend rund 575 Mio. EUR, stellt die abgeschlossene Transaktion die größte jemals verzeichnete Transaktion im institutionellen Private Rented Sector (PRS) in Polen dar und setzt einen neuen Referenzpunkt für die weitere Institutionalisierung des polnischen PRS-Marktes. Der Kaufpreis entspricht einer erwarteten Forward-NOI-Rendite von rund 6,3 % im Jahr 2026. Nach Abschluss der Transaktion wird Resi4Rent den verbleibenden Bestand weiterhin betreiben und ausbauen. Die Plattform behält nahezu 4.000 Einheiten, darunter bereits operative Objekte und Projekte im Bau.
„Diese Transaktion ist ein Meilenstein – nicht nur für Resi4Rent, sondern für den gesamten institutionellen PRS-Sektor in Polen. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir eine Plattform aufgebaut, die neue Standards für professionell gemanagtes Mietwohnen gesetzt und die langfristige Attraktivität des polnischen PRS-Marktes für internationale Investoren bestätigt hat. Die Transaktion unterstreicht die Reife des Sektors und ermöglicht gleichzeitig das weitere Wachstum von Resi4Rent. Wir bleiben entschlossen, das verbleibende Portfolio von nahezu 4.000 Einheiten in den wichtigsten urbanen Märkten Polens weiter auszubauen. Rund 3.000 Einheiten sollen im Jahr 2026 in Betrieb sein“, sagt Rafał Mazurczak, COO von Echo Investment.
Resi4Rent ist ein Joint Venture zwischen Echo Investment (30 % Anteil) und einem globalen Investmentfonds, der von Griffin Capital Partners beraten wird (70 % Anteil). Nach Abschluss der Transaktion werden beide Parteien weiterhin an der Entwicklung des verbleibenden Resi4Rent-Portfolios sowie an möglichen zukünftigen Expansionen beteiligt sein.
„Seit der Gründung von Resi4Rent im Jahr 2018 fungiert Griffin als Investment- und Asset-Manager der Plattform und unterstützt das Unternehmen bei seinem operativen und organisatorischen Wachstum, der Sicherung von Finanzierungen sowie der Entwicklung zu einer der führenden institutionellen Mietwohnplattformen in Polen. Der Abschluss dieser Meilenstein-Transaktion spiegelt die geplante Rotation eines stabilisierten Teils des Portfolios sowie die Realisierung der für die Investoren geschaffenen Wertsteigerung wider. In der nächsten Phase werden wir uns auf die weitere Expansion der Resi4Rent-Plattform konzentrieren, da wir weiterhin von der Attraktivität des polnischen Mietwohnungsmarktes überzeugt sind, der aufgrund des anhaltenden Wohnraummangels, der fortschreitenden Urbanisierung und der sich wandelnden Präferenzen der Verbraucher hin zu professionellen und flexiblen Wohnlösungen zu den attraktivsten Investmentmöglichkeiten zählt. Wir sehen dies als Fortsetzung der Strategie, die Resi4Rent seit Beginn verfolgt: den Aufbau einer skalierbaren und professionell gemanagten Mietwohnplattform in Polen“, kommentiert Tomasz Kosieradzki, Director bei Griffin Capital Partners.
Seit dem Start im Jahr 2018 deckt Resi4Rent die gesamte Wertschöpfungskette des Mietwohnungsmarktes ab – von Design und Entwicklung über Vermietung bis hin zu Property Management und Mieterservice. Die möblierten und vollständig ausgestatteten Apartments werden zu transparenten Mietbedingungen und nach professionellen Managementstandards angeboten und beherbergen heute rund 18.000 Bewohner. Aktuelle Marktdaten zeigen zudem, dass der polnische PRS-Markt weiterhin eines der höchsten Wachstumspotenziale in Europa aufweist, da er im Vergleich zu westeuropäischen Märkten noch deutlich unterentwickelt ist, während die Marktfundamentaldaten außergewöhnlich stark bleiben. Entsprechend wird erwartet, dass der institutionelle PRS-Sektor in Polen von rund 27.000 Einheiten Ende 2025 auf etwa 45.000 Einheiten bis 2030 wachsen wird, was einem Anstieg von 66 % innerhalb von vier Jahren entspricht.









